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Sep Ruf

Ruf,S.:Sep Ruf
Autor: Sep Ruf / Winfried Nerdinger
Verfügbarkeit: Auf Lager.
Veröffentlicht am: 30.09.2008
Artikelnummer: 1059495
ISBN / EAN: 9783791341439

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Zusatzinformation

Produktbeschreibung

Sep Ruf - einer der bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts, der die Architektur der Nachkriegszeit prägte. Mit Bauten wie der Neuen Maxburg in München (1953-1957, mit Theo Pabst), dem Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel (1958, mit Egon Eiermann) oder dem für Ludwig Erhard errichteten Kanzlerbungalow in Bonn (1963/64) fand Sep Ruf internationale Anerkennung und prägte die Architektur der Nachkriegszeit. Sep Ruf studierte von 1927 bis 1931 an der Technischen Hochschule in München. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges entstanden einige ländliche Gebäude mit Steildach und Backstein entsprechend dem damals favorisierten Stil. Nach dem Krieg erregte er Aufsehen mit einigen provozierenden Projekten, bei denen die massiven Wände und steilen Dächer der traditionellen bayerischen Architektur auf ein Minimum reduziert waren. Er wurde 1950 zum Professor der Architektur und Stadtplanung an die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen. 1953 erfolgte der Wechsel nach München. Sein Entwurf für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg (1952-1954) zeigte erstmals die charakteristische Sprache seines späteren Werks: Leichtigkeit der Erscheinung, minimierte Konstruktion, transparente Wände und schlanke Dächer. Der Deutsche Pavillon zur Weltausstellung 1958 in Brüssel (1956-1958), den er zusammen mit Egon Eiermann ausführte, brachte internationale Anerkennung. Rufs spätere Werke mit seinem Partner, dem Konstrukteur Wilhelm Schaupp (geboren 1922) umfasste u.a. das Wohn- und Empfangsgebäude des Bundeskanzlers in Bonn (1963-64), ein ausgereiftes Werk in Proportion und Detail. Sep Ruf wurde zum dominanten Münchener Architekt der 1950er und 60er Jahre und hinterlässt ein umfangreiches Werk von Wohngebäuden, Bauten für Verwaltung, Bildung, Büro und Repräsentation. 1971 gründete er mit 4 Kollegen (Alfred Goller, Helmut Mayer, Hanns Oberberger, Ludwig Thomeier) eine Büropartnerschaft, die nach seinem Tod weitergeführt wurde.

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